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Insight

Warum ein gutes Term Sheet den Deal früh stabilisiert

  • 18. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

TERM SHEET STATT VERTRAGSDISKUSSIONEN



AUSGANGSLAGE


Verhandlung läuft, Einigung fehlt


In vielen Transaktionen entsteht schnell Tempo: Zahlen werden ausgetauscht, erste Vertragsbausteine zirkulieren, parallel läuft die Vorbereitung der Due Diligence. Auf dem Papier ist viel Bewegung. In der Sache fehlt jedoch häufig die gemeinsame wirtschaftliche Logik, auf der der Deal später wirklich steht.


Typisch ist, dass über den Kaufpreis gesprochen wird, bevor das Deal-Objekt sauber abgegrenzt ist. Oder Exklusivität wird vereinbart, ohne den Prozess so zu strukturieren, dass beide Seiten wissen, welche Entscheidungen wann fallen müssen. Dazu kommen Begriffe wie „Cash-free/Debt-free“, „Working Capital“ oder „Net Debt“, die jeder nutzt, aber nicht jeder gleich versteht. Das rächt sich später, nicht aus bösem Willen, sondern weil Annahmen auseinanderlaufen.




PRINZIP


Das Term Sheet ist ein Steuerungsinstrument


Ein starkes Term Sheet ersetzt keinen Kaufvertrag. Es ersetzt vor allem späte Grundsatzdiskussionen. Es bringt die Parteien früh dazu, Unsicherheit in eine klare Mechanik zu übersetzen: Was ist fix, was ist variabel, welche Trigger gelten, und wie werden Abweichungen verteilt.


Wenn diese Punkte sauber stehen, wird die Due Diligence zielgerichteter und die Vertragsverhandlung planbarer. Der Vertrag setzt dann um, was wirtschaftlich bereits entschieden wurde, statt die wirtschaftliche Einigung erst über Klauseln zu erzwingen.



KERNPRINZIP


Ein Term Sheet schafft keine Rechtssicherheit. Es schafft wirtschaftliche Klarheit.




UMSETZUNG



Drei Stellhebel, die sich in Deals bewähren


01 Deal-Objekt sauber definieren

Share oder Asset, welche Vermögenswerte, Verträge, IP, Mitarbeiter, welche Ausschlüsse. Solange das Transferpaket nicht klar ist, wird der Preis zwangsläufig zur Stellvertreterdebatte.



02 Kaufpreis als Mechanik festlegen

Nicht nur „eine Zahl“, sondern eine Logik: Staffelungen, Meilensteine, Earn-out-Trigger und vor allem klare Definitionen, Messgrößen und Governance. Ein Earn-out funktioniert nicht durch Hoffnung, sondern durch saubere Regeln und wenige Interpretationsräume.



03 Die Klassiker früh als Prinzip klären und den Prozess führen

Working Capital, Net Debt, Stichtagslogik, Cash-free/Debt-free: Im Term Sheet reicht in der Regel die klare Grundlogik; die Detailberechnung folgt im Vertrag. Entscheidend sind eindeutige Definitionen, damit beide Seiten dieselben Begriffe gleich verstehen. Dazu gehört Prozessdisziplin: Exklusivität nur mit Zeitplan, Informationsumfang, Entscheidungsterminen und klaren Go/No-Go-Punkten. Und eine saubere Formulierung, welche Teile des Term Sheets bindend sind und welche nicht.




WIRKUNG


Weniger Überraschungen, kürzere Runden, belastbarere Deals.


Wenn das Term Sheet die wirtschaftliche Logik trägt, verändern sich die nächsten Schritte spürbar. Die Due Diligence prüft gezielter, weil klar ist, welche Hypothesen wirklich entscheidend sind. Vertragsverhandlungen werden kürzer, weil Grundsatzfragen nicht mehr über Formulierungen ausgetragen werden. Und die spätere Übergabe wird realistischer, weil Mitwirkung, Rollen und Übergabe nicht als weiche Absicht im Raum stehen.


LEITSATZ

"Nicht der Preis allein entscheidet über die Stabilität eines Deals. Entscheidend ist die Klarheit der Struktur."







STRATEGISCHE BERATUNG & UMSETZUNG


Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Ziele erreichen



Wo entstehen in Ihrem Dealprozess Reibungsverluste, weil wirtschaftliche Einigung erst spät hergestellt wird?


Welche Annahmen treiben Kaufpreis und Struktur, ohne dass sie im Term Sheet sauber als Mechanik abgebildet sind?


Wie viel Managementzeit verlieren Sie durch Nachverhandlungen, weil Deal-Objekt, Trigger und Prozessregeln nicht früh klar sind?





Wir strukturieren Transaktionen so, dass Risiko, Mechanik und Prozess früh klar sind – und begleiten bis zum Closing.












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